Schädlinge · Strategie
Bekämpfungs-Strategie-Finder
Art + Stärke + Wohnsituation → konkrete Strategie mit Vermieter-/Kammerjäger-Hinweisen.
Strategie für Lebensmittel-Motten (Mehl-/Dörrobst-)
DIY möglich
DIY-Vorgehen:
1. Pheromonfalle aufstellen (Diagnose). 2. ALLE befallenen Lebensmittel raus (Mehl, Reis, Nüsse, Tierfutter). 3. Schrank-Innen + Ritzen wischen (Essig-Wasser). 4. Schlupfwespen-Karten (Trichogramma) für 8-12 Wochen alle 3 Wochen tauschen.
Kammerjäger:
Selten nötig — nur bei Multi-Wohnungs-Befall im Mehrfamilienhaus.
Häufige Fragen
Welche Pflicht hat der Vermieter?
Bei verkehrsüblicher Hygiene: Vermieter trägt Kosten bei Schaben, Bettwanzen, Ratten, Mäusen (§ 535 BGB Gebrauchstauglichkeit). Bei Eigenverschulden (offenes Müsli → Motten): Mieter zahlt. Bei Silberfischen: streitig — kommt auf Bausubstanz an.
Wann lohnt ein Kammerjäger?
Bettwanzen + Schaben: immer (Resistenz-Profile + nötige Hitze 56 °C). Ratten/Mäuse: meist (Köder-Profis). Motten/Silberfische/Spinnen: DIY ist Standard, Kammerjäger nur bei Multi-Wohnungs-Befall.
Was kostet ein Kammerjäger?
Erstberatung oft kostenlos. Behandlung: Motten 80-200 €, Schaben 250-500 € (Mehrfach-Behandlung), Bettwanzen 600-1.500 € (Hitzeverfahren), Ratten 100-300 € pro Köderbox-Setup. Stand Mai 2026.